Produkte zur Raucherentwöhnung

IQVIA PharmaTrend liefert die Umsatz- und Absatzzahlen für Produkte zur Nikotin-Entwöhnung im Zeitraum 2013 bis 2017. Während der Umsatz eine leicht steigende Tendenz von 1,5 % aufweist, wurden gleichzeitig weniger Einheiten verkauft. Marktführer Nicorette liegt bei einem Marktanteil von 95,7 %.

Anhand der hochgerechneten Verkaufszahlen der öffentlichen österreichischen Apotheken ist von einem Umsatzgesamtvolumen für Nikotin-Entwöhnungsprodukte von EUR 12,39 Mio. im Jahr 2013 auszugehen, wobei der Apothekenverkaufspreis herangezogen wurde. 2014 kam es zu einer vorübergehenden Steigerung um 3,5 % gegenüber dem Vorjahreswert, bevor ab Oktober das Verkaufsverbot von E-Zigaretten in Apotheken zu einer Reduktion um 4,2 % auf EUR 12,28 Mio. führte. Im Anschluss setzte jedoch eine bis heute nachhaltige Steigerung der Verkaufszahlen von signifikanten 7,1 % bis 2016 und um weitere 1,5 % auf EUR 13,35 Mio. jeweils im Vergleich zum Vorjahr ein.

Sinkender Absatz
Im Unterschied dazu wurde beim Absatz von Nikotin-Entwöhnungsprodukten nach Einheiten im selben Zeitraum ein klarer Rückgang verzeichnet. Ausgehend von 436.060 verkauften Einheiten im Jahr 2013, wurde 2014 ein Rückgang um 2,2 % und 2015 sogar von 8,3 % auf 390.900 Einheiten registriert, wobei das Verkaufsverbot von E-Zigaretten in Apotheken ab Oktober 2015 in diesen Zeitraum fällt. Danach erholte sich der Absatz bis 2016 um 2,3 %, sank jedoch 2017 neuerlich um 2,4 % ab und liegt nunmehr bei einem Tiefststand von 390.632 Einheiten.

Marktwachstum von 1,5 %
Die IQVIA-Analyse der Top 10 Produkte im Markt der Raucherentwöhnung ergab für das Gesamtjahr 2017 einen herausragenden Marktanteil von 95,7 % nach Wert für den Marktführer Nicorette. Dahinter folgen Nicotinell mit 3,6 % Marktanteil, Xam und NiQuitin mit jeweils 0,2 % und Smoz und alle Übrigen mit jeweils 0,1 % Anteil. Für Nicorette und NiQuitin bedeutet dies ein Marktwachstum von 2,0 % bzw. 1.489,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Nicotinell (-10,7 %), Xam (-44,1 %) und Smoz (-11,0 %) verzeichneten jeweils Rückgänge. Insgesamt wuchs der Markt für Raucherentwöhnungsprodukte im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 %.